Der Tod von Sandra Ellinger (10) aus Asten bei Linz - das Mädchen war, wie berichtet, auf der Familienabfahrt in Hinterstoder gegen einen Baum geprallt - wirft jetzt, wenige Tage vor Saisonschluss, Fragen auf: Wie konnte es etwa passieren, dass die Wellenpiste im Wald nicht durch einfache Fangzäune gesichert war?
Noch einmal bei dem schönen Wetter Ski fahren - für Sandra endete der Ausflug auf die Höss tödlich. Beim Befahren der Wellenpiste direkt neben der Familienabfahrt verlor die Schülerin vermutlich die Kontrolle über ihre Ski, kam von der Piste ab und rammte einen Baum. Dabei dürfte sich das Mädchen das Genick gebrochen haben, der Skihelm bot ihm keinen Schutz. Die Mutter (39) und der Bruder (12) fanden Sandra leblos kopfüber im Schnee stecken, erlitten einen schweren Schock.
Jetzt wird Kritik gegen die Pistenaufsicht und die -betreiber laut: Denn während die Familienabfahrt an allen kritischen Stellen vorbildlich mit Fangzäunen abgesichert ist, fehlten diese an der Unglücksstelle - nur so konnte Sandra ungebremst vier Meter über einen Abhang gegen den Baum schlittern.
Der Staatsanwalt ermittelt nun, will die genaue Unfallursache klären.