Es wird keine Kündigungen geben - lediglich Versetzungen, verspricht gespag-Chef Karl Lehner seinen 9777 Mitarbeitern, die um ihre Jobs zittern. Im Bezirk Braunau sammelten kritische Bürger 15.000 Unterschriften gegen die Spitalsreform.
Ärzte, Krankenschwestern und Spitalsbedienstete zittern um ihre Jobs. Wir nehmen das sehr ernst und schauen, dass die Lösungen für unsere Leute erträglich sind, sagt Peter Niedermoser, Chef der Ärztekammer OÖ. Er vertraut auf die Versprechen von Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP), trotz massiver Einsparungen und Abteilungs-Streichungen keine Kündigungen in Betracht zu ziehen. Für die gespag ist die Reform unumgänglich.
Der Idee, das Linzer AKh und die Kinderklinik zusammenzulegen, steht er skeptisch gegenüber. Die beiden Spitäler könnten wirtschaftlich nicht verglichen werden. Außerdem: Es ist ziemlich unlogisch, die Frauenklinik aus der gespag auszugliedern.