OÖ: Zugunglück als "Härtetest"

Beide Schwerverletzte sind bereits außer Lebensgefahr, die Gleise im Bahnhofsbereich Enns ab heute, Montag, wieder frei: Die Karambolage zweier Container-Eisenbahnzüge am frühen Samstagmorgen galt für die Mediziner der beiden Notarztteams und 20 top-geschulte Ennser Feuerwehrleute als regelrechter "Härtetest"!

"Nein, einen derartigen Zwischenfall kann man im Voraus nicht üben", berichtet Peter Schlucker, Technik-Chef der FF Enns und Leiter des Einsatzes am Wochenende im Heute-Gespräch. Tatsächlich benötigte das 20-köpfige Feuerwehrteam alles vorhandene Bergegerät, um den eingeklemmten Lokführer Hermann B. (48) aus dem Burgenland und Rangiermeister Heinrich G. (47) aus St. Peter in der Au aus dem zerstörten Führerstand der privaten Lokomotive zu befreien.
Eine Schlüsselrolle kam auch den Notarztteams Perg und Ansfelden zu: Ohne Spezialinfusionen hätten beide Unglücksopfer die mehrstündige Bergung nicht überlebt.
Gesamtschaden: mehr als fünf Millionen Euro!

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