Als Sieger von Val d´Isere und Adelboden im Slalom sowie Alta Badia im Riesentorlauf wäre der Norweger einer der großen Medaillen-Kandidaten bei den Titelkämpfen in Courchevel und Meribel. Allerdings steht hinter dem Antreten des 22-Jährigen bei den Titelkämpfen ein großes Fragezeichen.
Der norwegische Technik-Star musste sich bereits am Dienstag einer akuten Blinddarm-Entzündung einer Operation unterziehen, dies machte der Ski-Star nun selbst öffentlich. Die Operation sei gut verlaufen, Braathen konnte das Krankenhaus in Zell am See bereits wieder verlassen.
"Furchtbar schlechtes Timing. Die WM ist eines meiner großen Ziele in der Saison. Ich werde alles dafür tun, um im Slalom am 19. Februar dabei zu sein", meinte Braathen, der am Donnerstag selbst verkündete, aus dem Krankenhaus entlassen worden zu sein. Norwegens Teamarzt Trond Floberghagen gab sich derweil realistischer. "Es besteht eine geringe Chance, dass er es zum WM-Slalom schafft."
Der Slalom bildet am 19. Februar den Abschluss der Weltmeisterschaft. Der Riesentorlauf, in dem Braathen ebenfalls ein Medaillenanwärter gewesen wäre, steht am 17. Februar auf dem Programm.
Ein Antreten bei der Ski-WM wird nun aber zum Wettlauf gegen die Zeit. Der Herren-Riesentorlauf steigt am 17. Februar, der Slalom zwei Tage später.