OP-Kapazitäten werden schrittweise hochgefahren

Dr. Markus Klamminger, Direktor für Medizin und Pflege NÖ LGA, DGKP Zinepe Jonuzi, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
Dr. Markus Klamminger, Direktor für Medizin und Pflege NÖ LGA, DGKP Zinepe Jonuzi, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landeshauptfrau Johanna Mikl-LeitnerBild: NLK/Pfeiffer
Die aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzten geplanten operativen Eingriffe sollen in Niederösterreichs Landeskliniken wieder hochgefahren werden.
Aktuell laufen einer Aussendung vom Mittwoch zufolge Planungen, in der kommenden Woche sollen bereits erste Operationen durchgeführt werden. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) sprach von einem "weiteren Schritt in Richtung Normalität".

Möglich gemacht worden sei das schrittweise Hochfahren der OP-Kapazitäten in erster Linie durch die aktuellen Infektionszahlen, die sich im Bundesland "sehr erfreulich" gestalten würden, wie die Landeschefin betonte. Vorrang in Sachen Eingriffe genießen zunächst medizinisch dringliche Fälle. Gestartet wird zudem mit Behandlungen, "die nur kurze Aufenthalte und keine Intensivkapazitäten brauchen", erklärte Landesvize Stephan Pernkopf. Der Landesvize versicherte zudem, dass "alle bis jetzt ergriffenen Maßnahmen" zum Schutz von Mitarbeitern, Patienten aber auch Bewohnern der Pflege-, Betreuungs- und Förderzentren "konsequent weitergeführt" würden.

Im Rahmen der aktuell laufenden Erweiterungs-Vorkehrungen werden laut Markus Klamminger, dem Direktor für Medizin und Pflege in der NÖ Landesgesundheitsagentur, im Verbund mit den Kliniken detaillierte Pläne erarbeitet, "welche Operationen und Eingriffe wann und wo wieder stattfinden können". Die betroffenen Patienten werden dazu von den Spitälern kontaktiert. "Dabei behalten wir die aktuellen Entwicklungen sehr genau im Blick, um umgehend und aktiv auf Veränderungen reagieren zu können", hielt Klamminger fest. Geachtet werde etwa auf vorhandene Kapazitäten, "vor allem um die entsprechenden Intensivbetten und Beatmungsgeräte für Covid-19-Patienten weiterhin frei zu halten".

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