Beim Stand von 6:7 und 6:6 im Halbfinale der French Open gegen den späteren Sieger Rafael Nadal war der Olympiasieger mit dem rechten Fuß schwer umgeknöchelt, hatte die Partie aufgeben müssen. Zverev wurde zunächst sogar mit einem Rollstuhl zu seiner Bank gefahren, konnte schließlich auf Krücken den Platz verlassen.
Eine weitere Untersuchung in Deutschland bestätigte nun die schwere Knöchelverletzung: Zverev hat sich alle drei lateralen Bänder im Sprunggelenk gerissen, unterzog sich deshalb einer Operation.
"Um so schnell wie möglich zum Wettkampf zurückzukehen, um sicherzustellen, dass alle Bänder richtig heilen, und um die volle Stabilität in meinem Sprunggelenk zurückzugewinnen, war eine Operation die beste Wahl. Meine Reha beginnt jetzt, und ich werde alles tun, um stärker denn je zurückzukommen", schrieb der 25-Jährige auf Instagram.
Noch am Dienstag war von einer Ausfallzeit von sechs bis acht Wochen gesprochen worden. Die Pause könnte sich nun durch die Operation verlängern. Ein Antreten in Wimbledon (ab 27. Juni) ist jedenfalls ausgeschlossen. Zverev könnte derweil die am 29. August beginnenden US Open anpeilen.
Besonders bitter für den deutschen Tennis-Star: am Montag erlebt der 25-Jährige ein neues Karriere-Hoch, wird in der Weltrangliste erstmals die Nummer zwei sein...