Jeder dritte Job bei Opel Wien wird gestrichen

In der Opel-Produktionsstätte in Wien-Aspern müssen noch heuer rund 400 Mitarbeiter ihre Posten räumen.

Im Zuge einer Betriebsversammlung bei der Getriebe- und Motoren-Fabrik in Wien-Aspern wurden schlechte Nachrichten verkündet: 350 bis 400 von knapp 1.200 Stellen sollen gestrichen werden.

Opel-Eigentümer PSA bestätigte den entsprechenden Bericht der "Kleinen Zeitung" und die geplanten Kürzungen. Die Stellen sollen demnach noch heuer gestrichen werden.

Sozialplan für Betroffene

Für die betroffenen Mitarbeiter sei ein Sozialplan vorgesehen. Man tue alles, um den Arbeitern eine "halbwegs gesicherte Zukunft" garantieren zu können, wird die Betriebsratsvorsitzende Renate Blauensteiner zitiert.

Der deutsche Autohersteller Opel und dessen britischer Ableger Vauxhall wurden im August 2017 vom französischen Konzern Groupe PSA (Peugeot Société Anonyme) übernommen. Im Zuge des Zusammenschlusses wurden alle Werke einer eingehenden Prüfung unterzogen.

Im Rahmen des Opel-Strategieplans PACE erhöhe man "die Effizienz in allen Produktionswerken", so die PSA-Gruppe.

Das Werk in Wien-Aspern ist die einzige Produktionsstätte von Opel in Österreich. In 90 Prozent aller neu zugelassenen Opel in Europa ist ein Teil aus Österreich verbaut.

(ek)

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