Opernball: Drinnen Walzer, draußen Sturmgewehre

Die Wiener Polizei ist rund um die Staatsoper in Wien im Großeinsatz. Zwar gibt es keine Demo, die Sicherheitsvorkehrungen sind aber enorm.
Auf 7.000 Gäste beim Opernball 2020 kommen 300 Polizisten, die sie schützen. Zu tun gibt es genug: Während die Opernballgäste eintreffen, bewachen mit Sturmgewehren bewaffnete Polizeikräfte die Staatsoper. Schon den ganzen Tag über herrschte "Alarmstufe Rot". Sprengstoff-Spürhunde durchsuchten die Oper, alle Lieferanten und alle Gegenstände im Gebäude wurden akribisch durchsucht.

Auch Verfassungsschutz im Einsatz

Wir sind seit Montag rund um die Uhr im Einsatz", sagt Rudolf König von der Polizeidiensthundeeinheit. "Insgesamt sind bis zu 300 Polizeibeamte in den Tagen vor dem beziehungsweise beim Opernball im Einsatz", so der polizeiliche Einsatzleiter und Stadthauptmann vom Polizeikommissariat Innere Stadt, Josef Koppensteiner. Dazu zählen auch die Personenschützer des Landesamtes für Verfassungsschutz (LVT) sowie die Beamten der Landesverkehrsabteilung (LVA), die für den reibungslosen Straßenverkehr rund um die Oper sorgen.

"Man fühlt sich im Haus sicher"

"Wir haben immer sehr gut mit der Polizei kooperiert und natürlich fühlt man sich im Haus sicher", sagt dazu der scheidende Opernballdirektor Dominique Meyer. Innenminister Karl Nehammer stattete noch am Donnerstagabend dem Einsatzstab der Landespolizeidirektion Wien sowie den Polizisten, vor Ort einen Besuch ab: "Ich bin sehr beeindruckt vom Sicherheitskonzept, um die Gäste, die zum Opernball kommen, zu schützen."

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