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Opernball kehrt zurück – und zwar anders als gedacht

Zwei Jahre lang musste der Wiener Opernball pausieren. Im kommenden Jahr soll es dann endlich wieder heißen: "Alles Walzer".

David Slomo
Am 16. Februar soll wieder das Parkett eröffnet werden.
Am 16. Februar soll wieder das Parkett eröffnet werden.
Roman Zach-Kiesling / First Look / picturedesk.com

Der Opernball gehört den Reichen und Privilegierten. Darüber lässt sich nicht streiten. Und offenbar weiß das auch Operndirektor Bogdan Roščić: "Die Staatsoper muss in einer Situation wie der aktuellen ein Zeichen der Solidarität mit jenen Menschen setzen, die nicht das Privileg einer rauschenden Ballnacht erleben können."

Tickets etwas teurer, aber aus einem Grund

Deshalb will man 2023 die Sache ein wenig anders angehen. Der Opernball kehrt nach zwei Jahren Pause nämlich mit einem Charity-Konzept zurück. Zehn Prozent der Karteneinnahmen werden Hilfsorganisationen gespendet, die Menschen in Österreich unterstützen. Auch die Gastro-Einnahmen sollen zum Teil als Spende dienen.

Der Verkauf startet am Montag. Ein Ticket kostet 350 Euro und damit 35 Euro mehr als noch im Jahr 2020. Wobei: Dieses Geld wird dann eben auch gespendet. Das Datum für den Opernball in Wien steht auch schon fest: Der 16. Februar soll es werden.

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    Susanne Widl kam 1980 im Frack. Damals ein riesiger Aufreger.
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