Zuseher ätzen über die Opernball-Schnitzeljagd

Mirjam Weichselbraun sollte Brathuhn, Handschellen und Weintrauben finden. Kam nicht gut an.
Mirjam Weichselbraun sollte Brathuhn, Handschellen und Weintrauben finden. Kam nicht gut an.Bild: ORF
Dass der ORF bei seiner Opernball-Berichterstattung auf eine Schnitzeljagd setzt, ärgert die Zuseher. Sie lassen ihrem Unmut freien Lauf.
"Ich will jetzt die illustren Herrschaften auf der Treppe sehen und nicht diese depperte Schnitzeljagd!", "Wie sollte man denn sonst dermaßen viel Produktplazierungen in so kurzer Zeit unterbringen?" und "Entschuldigung ORF aber wer will diese Kuvertgschichtln sehen? Die Feststiege, bedrängte Promis, tapfere Adabeis, verunglückte Outfits, spektakuläre Outfits, das ist interessant und nicht ein Moderator beim Eis essen! Also Hallo...", ist zum Opernball auf Twitter zu lesen.

Frust statt Lacher

Der Grund: Der ORF blendete von der Feststiege immer wieder zu den Moderatoren Alfons Haider, Mirjam Weichselbraun und Teresa Vogl, die mit Aufgaben in Kuverts auf eine Schnitzeljagd durch die Staatsoper geschickt wurden. Sie mussten Selfies machen, bestimmte Speisen finden oder Räumlichkeiten aufsuchen. Was für Frust statt Lacher sorgte.

Zuseher wurden erlöst

"Die Schnitzeljagd nervt unfassbar", so der Tenor im Netz. Erlöst wurden die Zuseher schließlich um 21:40 Uhr, als Weichselbraun und Haider Bundespräsident Alexander Van der Bellen im Teesalon der Wiener Staatsoper zum Gespräch baten und Vogl die Künstler der Wiener Staatsoper traf, bevor der Opernball offiziell eröffnet wurde.

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