Opernsängerin will sich nicht impfen lassen – Job weg!

Privat
Die Opernsängerin Simone Vierlinger will sich nicht gegen Corona impfen lassen und verliert deshalb ihr Engagement beim Salzburger Adventsingen.

"Wir hätten Ende September mit den Proben begonnen, es hat mich jetzt doch sehr verwundert, als mir jetzt das Ultimatum gestellt wurde, dass ich mich entweder impfen lassen muss, oder ich es eben nicht machen kann.", erzählt die 35-jährige Sängerin im "Heute"-Talk. Ganze elf Jahre lang hatte Vierlinger bereits die Hauptrolle der Maria in der vorweihnachtlichen Produktion in Großen Festspielhaus in Salzburg gespielt. Letzten Mittwoch wurde sie vor die Wahl gestellt, ob sie sich impfen lassen wird oder eben an der heurigen Produktion nicht teilnehmen kann.

Impfstoffe mit den Zellen angetrieben Föten?

"Mein Mann und ich erwarten unser viertes Kind. Für Schwangere ist das Corona-Vakzin nicht einmal zugelassen, es handelt sich nach wie vor um einen Off-Label-Use." Die Schwangerschaft ist aber nicht der einzige Grund, warum sich Vierlinger nicht impfen lassen möchte. Auf "Heute"-Anfrage, ob sie sich denn impfen lassen würde, wenn sie nicht schwanger wäre, meint sie: "Ich habe lange darüber nachgedacht und gezögert. Man muss da Nutzen und Risken abwiegen. Aber ich habe auch religiöse Gründe: Diese Impfstoffe werden mit den Zellen abgetriebener Föten hergestellt, da kann ich als Katholikin nicht mitgehen."

Das Salzburger Adventsingen will die werdende Mutter schützen

Die Frage rund um Simone Vierlingers Impfstatus ist nicht ganz neu, bereits im August will Hans Köhl, der Leiter des Salzburger Adventsingens das Gespräch gesucht haben und meint: "Dass sich Frau Vierlinger angesichts der Schwangerschaft nicht impfen lassen möchte, respektiere ich natürlich. Ein von ihr angebotener PCR-Test vor den Vorstellungen würde sie selbst aber nicht vor Ansteckung durch andere schützen und das Tragen einer Maske auf der Bühne ist leider ausgeschlossen. Ich würde mir nicht verzeihen, wenn sich die werdende Mutter im Rahmen der Vorbereitungen bzw. Aufführungen infiziert und muss daher meiner Fürsorgepflicht als Arbeitgeber nachkommen."

Köhl rechnet damit, dass es es nun auch offiziell bald zu einer 2G-Regelung kommen wird, bei der alle Musiker und Sänger bei Veranstaltungen geimpft oder genesen sein müssen. Noch gibt es diese Regelung aber noch nicht, wie Vierlinger betont "Ich habe jetzt einen Job verloren. Und es gibt politisch und rechtlich keinen Grund, warum ich das nicht hätte machen können." Die Sängern überlegt sich nun rechtliche Schritte. Beim Salzburger Adventsingen sieht man diesen Schritten gelassen entgegen und steht jetzt erst einmal vor der Herausforderung in den nächsten Tagen eine Neubesetzung für die Rolle der neuen Maria zu finden...

Aus der Redaktion

Hinweis: Die widergegebenen Aussagen spiegeln die Meinung der Opernsängerin wider. Selbstverständlich sind mRNA-Impfstoffe für Schwangere zugelassen. Das Zitat zu den angeblichen Inhaltsstoffen der Corona-Impfung ist aufgrund jedweder wissenschaftlicher Literatur für die Redaktion nicht nachvollziehbar.

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