Mit K.O.-Tropfen

Opfer betäubt – Polizei sucht Opfer von Prostituierter

Nach einem K.O.-Tropfen Vorfall bei Neunkirchen sucht die Polizei nun weitere mögliche Opfer eines Call-Girls. Es soll einen Komplizen gehabt haben.
Michael Rauhofer-Redl
02.01.2025, 08:22
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Wie von "Heute" berichtet, kam es im November des Vorjahres zu einem Vorfall mit K.O.-Tropfen im Bezirk Neunkirchen. Damals hatte sich ein 49-Jähriger über das Internet eine Prostituierte zu sich nach Hause bestellt. Im Laufe des Abends traf auch ein Begleiter der Frau ein. Gemeinsam konsumierten sie alkoholische Getränke.

Vermutlich mischten die beiden Besucher dem 49-jährigen Opfer unbemerkt eine betäubende Substanz ins Getränk. Der Mann verlor daraufhin das Bewusstsein. Als er am Morgen erwachte, fehlten seine Bankomatkarte und Bargeld. Zudem stellte er fest, dass von seinem Konto unberechtigterweise ein hoher Geldbetrag überwiesen und weitere Bargeldbehebungen durchgeführt worden waren. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 10.000 Euro.

Verdächtige waren rasch ausgeforscht

Die Amtshandlung wurde durch das Landeskriminalamt, Ermittlungsbereich Raub und Assistenzbereich Tatort übernommen. Durch umfangreiche kriminalpolizeilichen Ermittlungsmaßnahmen konnten ein 47-jähriger österreichischer Staatsbürger und eine 22-jährige rumänische Staatsbürgerin als Beschuldigte ausgeforscht und in weiterer Folge Festnahme- und Durchsuchungsanordnungen der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt erwirkt werden.

Die beiden Beschuldigten wurden am 28. November 2024 in ihrer Wohnung in Neunkirchen festgenommen. Bei der Durchsuchung konnten Beweismittel sichergestellt werden. Auch ein Teil der Beute konnte sichergestellt und dem Opfer ausgehändigt werden. Die Beschuldigten zeigten sich bei ihren Einvernahmen nicht geständig. Sie wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt in die dortige Justizanstalt eingeliefert.

Soll als Komplize fungiert haben: Murat K.
LPD NÖ

Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, werden an das Landeskriminalamt Niederösterreich, unter der Telefonnummer 059133-30-3333, erbeten.

Polizei sucht weitere Opfer

Wie die Landespolizeidirektion Niederösterreich am Donnerstag in einer Aussendung mitteilt, ergeht nun über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt das Ersuchen um Veröffentlichung der Lichtbilder der beiden Tatverdächtigen. Bei der Frau handelt es sich um Maria Elena S. und beim Mann um Murat K. Wie die Polizei mitteilt, dient die Veröffentlichung zur Ausforschung etwaiger weiterer Opfer.

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