Opfer der Sparpolitik: Eugen Freund kritisiert ORF

ORF-Nachrichtensprecher Eugen Freund, 62, wurde in Pension geschickt. Nun rechnet er mit dem Sender ab und kritisiert auch die Politik scharf.

ORF-Nachrichtensprecher Eugen Freund, 62, wurde - brieflich in Pension geschickt. Nun rechnet er mit dem Sender ab und kritisiert auch die Politik scharf.

News-Anchorman Eugen Freund moderiert am 10. November seine letzte "ZiB"-Ausgabe. Nach 40 Jahren ORF soll er in Pension gehen. Der 62-Jährige, der seinen Job gerne behalten hätte, zeigt sich von seinem Arbeitgeber schwer enttäuscht.

"Ich habe vor einem Monat einen Brief erhalten, in dem mir der ORF den Abschied mitgeteilt hat", bestätigt Freund im Gespräch mit "Heute.at" ein Interview mit "tv-media".

"Opfer der Sparpolitik"

Ein Gespräch mit den Verantwortlichen habe es nicht gegeben. Als Grund für die Kündigung sieht Freund nicht sinkende Quoten: "Ich nehme nicht an, dass es an meiner Leistung liegt. Ich bin ein Opfer der Sparpolitik des Hauses, die mit der nicht verlängerten Gebührenrefundierung zu tun hat."

Wie genau es weitergehen wird, ist Freund noch nicht sicher: Der Moderator will weiter in den Medien aktiv bleiben.

Wer Freunds Moderation in der "Zeit im Bild" an der Seite von Nadja Bernhard künftig übernehmen wird, haben die ORF-Verantwortlichen offenbar noch nicht entschieden. Als aussichtsreichste Kandidaten gelten Rainer Hazivar und Wolfgang Geier.

Ginge es nach , müsste der ORF für eine solche Aktion eine Pönale zahlen.

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