Österreich

Opfer: "Sie wollten mich umbringen"

Heute Redaktion
14.09.2021, 17:05

Sie haben ihn getreten, geschlagen, mit Reizgas besprüht - und ihm mit schweren Eisenteilen fast den Kopf eingeschlagen! Einen Tag nach dem brutalen Überfall sprach Heute mit dem Ansfeldener Autohändler und Raubopfer Noaf K. (58). Er sagt: Sie wollten mich töten!

Der freundliche Autoverkäufer hat den Glauben an das Gute verloren, der brutale Überfall Montagvormittag auf seinem Autoplatz in Ansfelden wird ihn ewig verfolgen. Sagt er - und blickt den Tränen nahe ins Feuer seines Kamins: Ich habe seit dieser Tat keine Minute geschlafen, immer wieder kommen die Bilder hoch Wie sie ihn zuerst ausspioniert, mit einem Anruf in die Firma gelockt und ihn dann eiskalt und mit wahnsinniger Gewalt überwältigt und überfallen haben.

Sie sind ins Büro gekommen, plötzlich hat mir die Frau Pfefferspray ins Gesicht gesprüht, der andere Mann hat mich festgehalten. Anfangs konnte ich mich noch wehren, den Täter zu Boden reißen. Dann kam aber der zweite Räuber. Er hat einen Stoßdämpfer genommen, damit sicher sieben oder acht Mal auf mich eingeschlagen. Schauen sie mich an: Überall hat er hingeschlagen. Auf den Kopf, ins Gesicht, überall hin, ringt Noaf K. um Worte. Der  seit 20 Jahren in Österreich lebende gebürtige Palästinenser zitterte um sein Leben: Der Räuber hat gesagt: Halts Maul, sonst bring ich dich um! Soweit ist es zum Glück nicht gekommen. K. überlebte schwerst verletzt. Die Täter (33, 36) konnten elf Minuten nach der Tat gefasst werden, mehrere Komplizen in der Nacht zum Dienstag. Bei den Räubern handelte es sich um eine Rumänenbande, die mehrfach vorbestraft ist.

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