11 Tote, viele Vermisste

Opfer sind Touristen! Tödliche Flammenhölle in Spanien

Das südspanische Urlaubsparadies Andalusien gleicht einer Flammenhölle. Die verheerenden Waldbrände haben bereits viele Todesopfer gefordert.
Newsdesk Heute
10.07.2026, 11:06
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Eine Feuerwalze hat im Süden Spaniens eine tödliche Spur der Verwüstung hinterlassen. Bei einem Waldbrand rund um Los Gallardos in der Provinz Almería kamen mindestens elf Menschen ums Leben. Die Entdeckung einer zwölften Leiche muss noch bestätigt werden. 23 weitere Personen werden noch vermisst.

Die Flammen breiteten sich in dem bewaldeten und bei Urlaubern beliebten Gebiet innerhalb kürzester Zeit aus. Besonders schwer getroffen wurde die Ortschaft Bédar. Starker Wind, extreme Hitze und ausgetrocknete Böden fachten das Feuer immer weiter an.

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Flammen schnitten Fluchtweg ab

Vier Tote wurden in einem ausgebrannten Auto mit Lenkrad auf der rechten Seite gefunden. Die Einsatzkräfte vermuten deshalb, dass es sich um britische Urlauber handeln könnte. Sie konnten jedoch noch nicht identifiziert werden.

Der Bürgermeister von Bédar, Angel Francisco Collado, schildert den tragischen Tod einer weiteren Gruppe: "Wir gingen von Tür zu Tür und forderten die Bewohner eindringlich zum Verlassen ihrer Häuser auf". Neun Personen hätten sich der Evakuierungsanordnung jedoch widersetzt.

Als das Inferno näher rückte, bekamen sie offenbar Panik und versuchten, über einen anderen Weg als die ausgewiesene Evakuierungsroute zu fliehen. Die Flammen schnitten der Gruppe offenbar den Weg ab. Jetzt sind sieben von ihnen tot, die beiden anderen erlitten schwerste Verbrennungen.

In dieser Gruppe ist laut Behördenangaben einer der Verstorbenen spanischer Staatsangehöriger, die übrigen sind ebenfalls Touristen oder in der Gegend ansässige Ausländer. "Man kann es nur als Tragödie bezeichnen", erklärte Antonio Sanz, Andalusiens Vizepräsident und Minister für Katastrophenschutz, Freitagmorgen. Es sei der tödlichste Waldbrand in der Geschichte Andalusiens.

Stromkabel als Brandquelle?

Mehrere Hundert Feuerwehrleute kämpfen weiter gegen die Flammen. Das zerklüftete Gelände mit zahlreichen Schluchten erschwert die Löscharbeiten. Rund 1.000 Bewohner mussten ihre Häuser verlassen.

Als mögliche Brandursache gilt ein gekapptes Stromkabel, das auf trockenes Gestrüpp gefallen sein könnte. Ermittler prüfen nun, ob dadurch das Feuer ausgelöst wurde. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez zeigte sich tief betroffen und sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 10.07.2026, 11:24, 10.07.2026, 11:06
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