Nach dem Mord an einem 32-jährigen Serben in der Wiener City hat die Polizei das zweite Opfer, das im Spital lag, festgenommen. Auch ein Begleiter der beiden Opfer wurde festgenommen.
Schüsse am Freitag am Lugeck schockten die Wiener. Wie berichtet, ist der Täter weiterhin auf der Flucht. Derzeit werden laut Polizeiaussendung vom Sonntag internationale Ermittlungen wegen Verdachts des Mordes und versuchten Mordes geführt. Die Ermittler des Landeskriminalamts Wien sowie des Bundeskriminalamts arbeiten intensiv mit den ausländischen Behörden in Serbien und Montenegro zusammen, heißt es.
Laut derzeitigem Ermittlungsstand handelt es sich bei den beiden Opfern (32, 23) um Personen, die der organisierten Kriminalität im Bereich des Westbalkans zuzuordnen sind, wie die Polizei bestätigt. Nach ersten Ermittlungen dürfte es in den vergangenen Jahren bereits zu mehreren Tötungsdelikten innerhalb rivalisierender Gruppierungen gekommen sein. Hintergrund könnte ein Streit um Suchtgift sein.
Das 23-jährige Opfer befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr. Der Mann wurde aufgrund einer internationalen Fahndung mittlerweile festgenommen.
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich ebenfalls heraus, dass auch der 29-jährige Begleiter der Opfer der organisierten Kriminalität zuzuordnen ist. Auch dieser Mann wurde festgenommen.
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Der "Kavacki-Klan", dessen Mitglied Vladimir R. war, gilt seit Jahren verfeindet mit einem zweiten Klan aus Kotor, nachdem bei einem Drogengeschäft in Valencia im Jahr 2014 etwa 200 Kilogramm Kokain verschwunden waren. Daraufhin sollen immer wieder Mitglieder beider Klans tot aufgefunden worden sein – allein innerhalb von einem Monat sollen 2016 acht Menschenleben auf das Konto der beiden Mafia-Banden gegangen sein, schreiben örtliche Medien.
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(red)