Opfer von Grazer Amokfahrt gibt Rätsel auf

Nach der Amokfahrt in Graz am vergangenen Samstag steht die Polizei noch immer vor der Frage nach dem Hintergrund der Wahnsinnstat. Doch nicht nur das Motiv gibt den Beamten Rätsel auf. Auch eines der Todesopfer konnte bislang nicht identifiziert werden. Weiteres Rätsel gibt der Twitter-Account des Täters auf.

Nach der am vergangenen Samstag steht die Polizei noch immer vor der Frage nach dem Hintergrund der Wahnsinnstat. Doch nicht nur das Motiv gibt den Beamten Rätsel auf. Auch eines der Todesopfer konnte bislang nicht identifiziert werden. Weiteres Rätsel gibt der Twitter-Account des Täters auf.

Bei der unbekannten Toten handelt es sich um eine Frau im Alter von 25 bis 35 Jahren. Ihre Identität konnte trotz intensiver Ermittlungen bislang nicht geklärt werden.

Die Frau trug zum Unglückszeitpunkt eine Jeansjacke, eine Jeanhose, ein gestreiftes T-Shirt, schwarze Halbschuhe mit weißen Schuhbändern sowie eine weiße Uhr. (siehe Fotoshow oben). Hinweise erbeten an das LKA, LPD-ST-HINWEISE@polizei.gv.at.

Täter löschte seine Spuren, dann raste er los

Die Polizei hat am Dienstag bekannt gegeben, dass der : Seine Handys seien verschwunden, die Eintragungen in sozialen Medien (Twitter und Facebook) gelöscht. Das führt die Ermittler zu der Vermutung, dass der 26-Jährige die Tat geplant hatte. Immerhin hatte der Autohändler 2.576 Follower auf dem Twitter-Firmen-Account. Er selbst folgte 2.772 Twitter-Usern. Auf seinem Facebook-Profil scheinen 1169 Freunde auf. Doch die Nachrichten sind gelöscht.

Das letzte Posting vor der Tat

Der Rap-Fan postete allerdings am Samstag um 10.39 Uhr noch ein Video des Songs "Beat it" von Sean Kingston. Der Inhalt grob übersetzt: Ein Mann singt davon, dass eine Frau will, dass er abhaut. Doch er selbst ist sich sicher, dass er der Beste für sie ist. Dazu dann der Kommentar von Alen R.: "Hurensöhne Not In MY Name." Die Kriminalisten versuchen nun, die gelöschten Daten wieder herzustellen und diejenigen Datenträger, die bei einer Hausdurchsuchung sichergestellt wurden, auszuwerten. Das gilt auch für eine Handy-Simkarte, die dabei aufgetaucht ist. Die Handys selbst – Alen R. soll mehrere benutzt haben – sind verschwunden.
 

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