Fünf Tage nach dem Tod von Hayden Panettiere (†36) werden erste Details zu ihren letzten Stunden bekannt. Geschildert hat sie Zach Hickerson, der Bruder von Panettieres On-off-Freund, der zum Zeitpunkt ihres Todes vor Ort war.
In einem ausführlichen Statement beschrieb er den Ablauf jenes Sonntags. Man habe die Schauspielerin zum Mittagessen wecken wollen und sie bewusstlos vorgefunden. "Ich habe sofort den Notruf gewählt", so Hickerson.
Sein Bruder habe Panettiere daraufhin das Notfallmedikament Narcan verabreicht, das die Wirkung einer Opioid-Überdosis aufheben soll. Gemeinsam hätten sie Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt, bis Feuerwehr und Rettung eintrafen.
Trotz aller Bemühungen konnten die Einsatzkräfte die 36-Jährige nicht mehr retten. Sie wurde noch vor Ort für tot erklärt. Der Einsatz von Narcan deutet auf eine mutmaßliche Überdosis hin. Offiziell bestätigt ist die Todesursache aber weiterhin nicht. Die Obduktion ist zwar abgeschlossen, das endgültige Ergebnis steht jedoch noch aus.
Hickerson betonte, er wolle mit seiner Schilderung den zahlreichen "Annahmen, Spekulationen und Anschuldigungen" entgegentreten, die seit dem Todesfall kursierten. Die Wahrheit werde ans Licht kommen, sobald die Behörden ihre Ermittlungen abgeschlossen hätten. Panettiere sei über acht Jahre eine seiner engsten Freundinnen gewesen, ihr Tod ein "tragischer und traumatischer Verlust".
Im Zentrum der Spekulationen steht Panettieres On-off-Freund Brian Hickerson (37). Er war zwischen 2018 und 2020 mehrfach wegen Übergriffen auf die Schauspielerin festgenommen und 2021 in zwei Fällen verurteilt worden. Ein Fremdverschulden an ihrem Tod schloss die Polizei jedoch aus. Panettieres Mutter hatte sich zuletzt kritisch über ihn geäußert.
Ausgerechnet an dem Tag, an dem Panettiere ihren 37. Geburtstag gefeiert hätte, wurde das Statement veröffentlicht. Fans und Weggefährten trauern weiter um einen Star, der schon als Kind vor der Kamera stand.