Oppo Reno 6: "Krass, was dieses Handy alles kann"

5G, extrem schnelles Laden, innovative Cam, niedriger Preis: Was Oppo mit dem Reno 6 bietet, dürfte so manche Konkurrenten ins Schwitzen bringen.

Oppo – dieser Name dürfte vielen noch nicht wahnsinnig viel sagen. Schließlich ist der chinesische Hersteller mit seinen Handys erst dabei, sich in Österreich einen Namen zu machen. Anders sieht es weltweit aus: In vielen Ländern hat sich Oppo bereits in die Top 3 vorgekämpft, matcht sich mit Samsung und Apple. Mit dem neusten Gerät, dem Oppo Reno 6, ist dem Hersteller die Aufmerksamkeit gewiss. Denn das Handy bietet eine Luxusausstattung zu einem Preis von 499 Euro.

Offiziell vorgestellt wurde es am 9. September. Was also kann das Gerät? Wer das Reno 6 erstmals in die Hand nimmt, wird erstaunt sein, dass es kein Leichtgewicht ist. Mit 182 Gramm ist es in etwa so schwer wie ein iPhone 12 und wirkt damit sehr wertig. Heraus sticht dabei das 6,43 Zoll große Display, das mit einer Bildwiederholrate von 90 Hz eine gute Mischung aus flüssiger Darstellung und nicht zu hohem Akkuverbrauch darstellt.

Oppo kommt Apple zuvor

Auf der Rückseite sind gleich mehrere Linsen verbaut: Die Hauptkamera löst mit 64 Megapixeln auf, dazu gibt es eine Weitwinkelkamera (8 MP) und eine Makrolinse (2 MP). Die Kamera überzeugt: Spannend sind auch die neuen Videofunktionen. So wird der Hintergrund mit technischen Tricksereien unscharf, was fast schon einen cineastischen Effekt erzeugt.

Schöne Unschärfe: Mit dem sogenannten Bokeh-Effekt sehen Videos aus wie Kinofilme.
Schöne Unschärfe: Mit dem sogenannten Bokeh-Effekt sehen Videos aus wie Kinofilme.20M

Dieser sogenannte Bokeh-Videoeffekt wird voraussichtlich auch im kommenden iPhone stecken. Oppo kommt hier also Apple zuvor. Im Test hat die Trennung von Vorder- und Hintergrund meistens gut geklappt, war aber nicht immer hundertprozentig überzeugend. Hier könnte der Hersteller sicher noch mit Updates nachbessern.

In 30 Minuten voll

Stichwort Software: Auf dem Reno 6 läuft Android 11 mit Oppos eigener Oberfläche ColorOS 11.3. Das Gerät bietet 128 GB internen Speicherplatz, der allerdings nicht erweitert werden kann. Unterstützt wird auch die 5G-Funktechnologie. Das beste Feature ist das schnelle Aufladen. Der Akku ist blitzschnell voll – in unserem Test dauerte es von 0 auf 100 Prozent etwas mehr als 30 Minuten. Das Gerät bietet zudem Platz für zwei SIM-Karten. "Schon krass, was dieses Handy alles kann", so ein Kommentar aus dem Umfeld des Autors.

Bling-Bling auf der Rückseite: Das Reno 6 in Arctic Blue.
Bling-Bling auf der Rückseite: Das Reno 6 in Arctic Blue.20M

Auffallend ist auch das Design: Die Rückseite schimmert in der Version Arctic Blue in Weiß- und Blautönen. Die Oberfläche hat den Vorteil hat, dass darauf keine Fingerabdrücke sichtbar sind. Für Fingerabdrücke ist nämlich die Vorderseite gedacht, genauer der untere Bereich. Dort steckt hinter dem Bildschirm ein Sensor, mit dem das Smartphone per Fingerabdruck entsperrt werden kann.

Außergewöhnlich ist auch der Lieferumfang. Neben dem Handy sind das spezielle Schnellladegerät und eine Hülle in der Schachtel mit dabei. Von der Verarbeitung her, der Leistung und dem Umfang sollte man meinen, dass das Gerät mindestens 800 Euro kostet. Das tut es aber nicht. Zum Marktstart kostet es regulär 499 Euro.

Fazit – mit Haken

Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein? Ein bisschen, ja. Denn es gibt einen Haken: Das Smartphone ist nämlich nicht wasserfest. Auf Tauchgang darf es nicht, Regen sollte dem Handy aber nichts ausmachen. Wen das nicht stört, erhält mit dem Reno 6 ein wirklich gutes Gerät für den Preis. Neben dem Reno 6 hat Oppo auch das Pro-Modell enthüllt. Dieses fällt mit 799 Euro etwas teurer aus. Dafür gibt es unter anderem eine verbesserte Kamera.

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