Szene

Oprah beharrt auf Rassismus-Vorwurf

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:49

Sie sei bei ihrem versuchten Taschen-Kauf in Zürich anhand ihres Äußeren beurteilt worden, sagt US-Showlady Oprah Winfrey. In einem Interview bei der Premiere ihres Films "The Butler" hielt sie an den Vorwürfen an die Verkäuferin fest.

Sie sei bei ihrem versuchten Taschen-Kauf in Zürich anhand ihres Äußeren beurteilt worden, sagt US-Showlady Oprah Winfrey. In einem Interview bei der Premiere ihres Films "The Butler" hielt sie an den Vorwürfen an die Verkäuferin fest.

Als sie das Geschäft in Zürich betreten habe, sei sie frisch geduscht gewesen, habe die Haare gewaschen gehabt und ein Kleid von Donna Karan getragen. Da sie wisse, wie versnobt das Personal in solchen Läden sein könne, habe sie sich extra hübsch gemacht, damit sie nicht weggeschickt werde.
"Das ist dann aber trotzdem passiert", so Oprah in einem Interview am Montag Abend. "Offenbar war ich nicht genug zurechtgemacht." Und die prominente Talkmasterin weiter: "Rassismus zeigt sich für mich nicht so offensichtlich. Niemand würde mir das N-Wort ins Gesicht sagen. Rassismus zeigt sich mir ganz anders,  beispielsweise in einem Geschäft, wo die Verkäuferin offensichtlich nicht weiß, dass ich eine schwarze Kredidtkarte besitze. Also beurteilt man mich anhand meines Aussehens".
Verkäuferin wies Vorwürfe zurück

Winfrey erzählte Ende der vergangenen Woche in einem Interview mit dem US-Sender CBS,
Der Zwischenfall machte weltweit Schlagzeilen. Boutique-Besitzerin Trudie Götz verteidigte ihre Angestellte, sagte, es habe sich lediglich um ein "Missverstädnis" gehandelt.

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