ORF-Channelmanager: Ausschreibung auf Eis!

Wrabetz nach der GD-Wahl
Wrabetz nach der GD-WahlBild: ORF
Neuwahlen und Politränke als möglicher Grund: Die lange angekündigte Ausschreibung der Channelmanager für den ORF liegt auf Eis.
Die Ränkeschmiede am Wiener Küniglberg haben neben den Protesten gegen den "bösen" Armin Wolf derzeit nur ein Thema: Wann kommt endlich die von GD Alexander Wrabetz vor Monaten angekündigte Ausschreibung für die Besetzung der Channelmanager? Und: Kommt sie überhaupt?

Gestern war Stichtag

Für den gestrigen Donnerstag – so ein Insider zu "heute" – wäre sie geplant gewesen, ist aber vorerst nicht erfolgt. Wie berichtet gelten Lisa Totzauer (ORF1) und Roland Brunhofer (ORF2) als Favoriten, aber möglicherweise wird es diese Neustrukturierung noch länger nicht geben.

NR-Wahlen abwarten?

Mitterlehners Abstieg vom Sattel und die folgenden Polit-Querelen rund um eine vorgezogene Nationalratswahl sind nicht gerade die günstigsten Rahmenbedingungen für eine – wie immer im ORF auch politische – Besetzung. Daher könnte Wrabetz noch zuwarten, auch deshalb, weil eine neu Zusammengesetzte Regierung auch andere politische Begehrlichkeiten gegenüber dem ORF generieren (siehe oben).

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Dies gilt ganz besonders für den möglichen Fall einer Koalition aus Rot-Blau oder aber – und da erst recht – für eine unter Kurz wiedererstarkte ÖVP.

Wochenlange Hearings

Der Flurfunk in den höheren Etagen des ORF-Zentrums lautet daher: "Warum jetzt Ausschreiben, dann wochenlang Hearings veranstalten, wenn im September ein neuer Nationalrat gewählt wird?"

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