Das Finale der heimischen Vorausscheidung-Show "Wer singt für Österreich?" für den Eurovision Song Contest 2015 in Wien hat nicht nur "The Makemakes" als strahlende Sieger hervorgebracht. Für den Veranstalter ORF hagelte es nach der Livesendung scharfe Kritik. Teile davon wurden bereits im Vorfeld aufgezeichnet.
Das Finale der heimischen Vorausscheidung-Show "Wer singt für Österreich?" für den Eurovision Song Contest 2015 in Wien hat nicht nur "The Makemakes" als strahlende Sieger hervorgebracht. Für den Veranstalter ORF hagelte es nach der Livesendung scharfe Kritik. Teile davon wurden bereits im Vorfeld aufgezeichnet.
Viel Rauch um (fast) nichts: Das Voting am Freitag war nicht ganz live. Bei den schon vorab gefilmten Szenen handelte es sich um die Bekanntgabe des Votings der internationalen Fachjury. Der ORF bestätigte die Anschuldigungen und rechtfertigte die Aktion mit Kostengründen. "Den Jurymitgliedern wurden die Auftritte der dritten "Wer singt für Österreich?"-Show zur Verfügung gestellt. In der Finalwoche hatten sie Zeit, die musikalische Performance zu bewerten", ließ man vom Küniglberg in einer Pressemitteilung wissen.
Auch dafür, dass die Ergebnisse von in Österreich ansässigen Personen, die ihr jeweiliges Heimatland vertraten, auf Englisch mitgeteilt wurden, setzte es Kritik. "Die Ergebnis-Verkündung, die Teil der Finalsendung war, wurde dann in Wien aufgezeichnet - verlesen von ESC-Volunteers oder Botschaftsmitarbeiter/innen aus den jeweiligen Ländern, die allerdings nicht Teil der Jury waren", hieß es in der ORF-Presseaussendung weiter.
Am Sieg der Band "The Makemakes" gibt es deswegen allerdings nichts zu rütteln.