Er konnte kaum stehen, lallte etwas und musste auffällig oft seine Moderationskarten zur Hilfe nehmen. Noch wird immer darüber debattiert, was mit Roman Rafreider im ZiB-Flash vom Dienstagabend los war. Sprach man zunächst noch von einem möglicherweise alkoholisiertem Zustand, geriet der Fokus kurz darauf auf Beruhigungstabletten. So soll der Moderator am Abend vor der Sendung "etwas Schlimmes" erfahren und kurz vor dem Kollaps gestanden haben.
So sei der ORF-Moderator komplett benommen und durch den Wind gewesen. Er dachte, er schaffe es und keiner würde es merken. Inzwischen sehe er es als Fehler.
Der Sender jedenfalls scheint die Diskussionen langsam aber sicher im Keim ersticken zu wollen. Die zahlreichen Clips des bizarren Auftritts werden kontinuierlich gesperrt und gelöscht.
Bereits am Mittwoch zog der öffentlich-rechtliche Rundfunk die ersten Konsequenzen und hat Roman Rafreider von allen Aufgaben entbunden. Nach Informationen aus dem ORF werden weitere Schritte intern noch geprüft. Eine Entlassung des Moderators werde es aber nicht geben. Auch Rafreider selbst soll sich intern bereits für seinen Auftritt live im Fernsehen entschuldigt haben.