Letzten Dienstag ("Die Jahresbilanz") war das Comedy-Trio in der ungarischen Botschaft - und überschritt laut Rechtsanwältin Eva Maria Barki die Grenze der Kunst. Jetzt ist Sebastian Kurz gefragt.
Letzten Dienstag ("Die Jahresbilanz") war das Comedy-Trio in der ungarischen Botschaft - und überschritt laut Rechtsanwältin Eva Maria Barki die Grenze der Kunst. Jetzt ist Sebastian Kurz gefragt.
Die Stephanskrone ist den Ungarn heilig - so sehr, dass seit dem 1. Juli Witze darüber mit Haft enden können. Anlass für die Staatskünstler Florian Scheuba, Robert Palfrader und Thomas Maurer, Ungarns Botschafter Szalay-Bobrovniczky in Wien mit einem Nachbau zu testen: Scheuba setzte sich die Krone auf und provozierte mit Witzen ("Wenn ich 'Blöde Stephanskrone' schreie - würden Sie sich für mich einsetzen?“)!
Der Botschafter reagierte cool. Die mit Ungarn verwurzelte Barki fühlte sich verhöhnt - und schickte Außenminister Kurz einen offenen Brief: Darin fordert sie ihn zum ungarischen Staatsbesuch und zur persönlichen Entschuldigung auf!
Von Manuela Tiefnig