Rumänische Polizei prügelte ORF-Kameramann

Seit Tagen demonstrieren Zehntausende in Rumänien gegen Korruption. Die Polizei greift hart durch und attackierte nun auch ein ORF-Team.
Bei gewaltsamen Ausschreitungen während der aktuellen Massenproteste in Rumänien ist am Freitag auch ein Team des ORF in die Schusslinie geraten.

Das TV-Team drehte gerade in Bukarest, als die Polizei gegen gewaltbereite Protestierende in der Nähe vorging. Wie ORF-Korrespondent Ernst Gelegs in der "ZIB 24" schilderte, wurde ein Kameramann von der Polizei mit Schlagstöcken verprügelt.

Erst als er mehrmals gerufen habe, dass er Kameramann sei, habe die Polizei von ihm abgelassen. Er habe sich aber bereits wieder erholt, so Gelegs.

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Auslands-Rumänen demonstrieren in Bukarest

Seit Tagen protestieren mehr als 100.000 Menschen in Bukarest gegen die Regierung. Viele machen Korruption für die Missstände im Land verantwortlich. Immer wieder kommt es zu Ausschreitungen und Straßenschlachten. Die Polizei geht mit Tränengas, Wasserwerfern und Schlagstöcken gegen die Demonstranten vor.

Die meisten der Demonstranten sind Rumänen, die im Ausland arbeiten und eigens anreisten. Allein am Freitag wurden 250 von ihnen bei Zusammenstößen mit Einsatzkräften verletzt.

(red)

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