ORF zeigt Vulva-Doku zur Primetime

Künstlerin Gloria Dimmel fertigt Gips-Abdrücke von Vulven an
Künstlerin Gloria Dimmel fertigt Gips-Abdrücke von Vulven anORF/NGF Geyrhalterfilm
Alleine schon das Wort "Vulva" löst oft starke Reaktionen aus – Kichern, Schamgefühl. Woran das liegt, möchte "Viva la Vulva"  auf ORF 3 aufzeigen.

Wenn es um das weibliche Genital geht, dann verwenden viele Menschen – sowohl Männer als auch Frauen –entweder tierische und botanische Verniedlichungen oder Vulgärsprache. Während der Penis längst in der Gesellschaft angekommen scheint, ist die Vulva immer noch ein Tabu. Auch in der Kunst gilt die weibliche Scham als etwas, das bei vielen Scham auslösen sollte.

Dokus zum Zwecke der Enttabuisierung

Die oberösterreichische Regisseurin Gabi Schweiger hat sich mit Dokus wie "Die Lust der Frauen" (2010) und die "Lust der Männer" (2012) schon bisher der Enttabuisierung der Sexualität angenommen. Ihre neue Doku stellt die Vulva als mythologischen Weltenretter, Kunstobjekt und Lustobjekt in den Mittelpunkt. Gleichzeitig zeigt Schweiger auch auf, dass viele vermeintliche Freiheiten wie "Casual Dating" oder die Pornobranche nicht förderlich bei dieser Enttabuisierung sind.

"Viva la Vulva" läuft am Montag um 20.15 Uhr auf ORF 3.

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