Wie angekündigt, erreichte der Orkan am Vormittag den Westen des Landes. Über Gmünd und Zwettl breitete sich das Unwetter jetzt auch bis in den Wiener Raum aus.
Zahlreiche Einsätze für die niederösterreichischen Feuerwehren am Montag wegen Orkan "Sabine". Während der heftige Sturm am Vormittag zuerst das Waldviertel erreichte, breitete er sich bis Mittag über St. Pölten in weiten Teilen des Landes aus.
Wirklich stark war der Orkan allerdings bislang nur im Waldviertel. In den restlichen Teilen des Landes war "Sabine" zumindest bis zum frühen Nachmittag weit weniger wild als "Petra" in der vergangenen Woche, die Schäden hielten sich derweil in Grenzen.
Bislang entstanden vor allem Schäden durch umgestürzte Bäume. In Pürbach (Bezirk Gmünd) beim Bahnhof etwa stürzte einer auf Oberleitung und Schienen der Franz-Josefs-Bahn, sodass der Zugverkehr unterbrochen werden musste.
Die rund 20 Passagiere wurden von der Feuerwehr aus dem Zug geholt. "Wegen Unwetterschäden sind zwischen Göpfritz und Ceske Velenice derzeit keine Fahrten möglich. Wir haben für Sie einen Schienenersatzverkehr eingerichtet", teilen die ÖBB mit.
Auch zwischen Krems an der Donau und Furth-Palt war der Zugverkehr gegen Mittag ebenfalls wegen Sturmschäden unterbrochen.