Österreich

Ortsteil im Burgenland von Außenwelt abgeschnitten

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:15

Im burgenländischen Forchtenstein (Bezirk Mattersbrug) bleibt der wegen der Gefahr durch vereiste Bäume nicht erreichbare Ortsteil Rosalia weiter von der Umwelt abgeschnitten. Die Bewohner müssen noch länger zu Hause ausharren. Die Eingeschlossenen müssen nun von Außen versorgt werden.

Auch in Niederöstereich sind Menschen von der Außenwelt abgeschnitten.

Dienstagvormittag war keine Besserung der Lage absehbar. Die Feuerwehr bereitete sich auf die Versorgung der Eingeschlossenen vor.

Eine Hotline wurde eingerichtet, unter der sich Betroffene melden können, wenn sie etwas brauchen. Neben Feuerwehr und Polizei soll nun auch das Bundesheer mit entsprechenden Fahrzeugen herangezogen werden, um bei einem Notfall zu den etwa 100 festsitzenden Menschen vordringen zu können.

Man wartet jetzt, dass das Wetter umschlägt, doch derzeit zeichne sich bis Donnerstag keine Veränderung ab. Aufräumarbeiten könnten derzeit nicht durchgeführt werden, die Forstarbeiter dürfen momentan nicht in den Wald: "Das ist unmöglich, weil das Gefährdungspotenzial so hoch ist." Weiterhin fielen Wipfel und Bäume auf die Straße.

Feuerwehr wies Jogger zurück

An die Betroffenen appellierte die Bürgermeisterin, in ihren Häusern zu bleiben. Einsatzkräfte hatten zuvor einen Jogger aufgehalten: "Der wollte mit dem Hund in den Wald." Der Ortsteil Rosalia zählt rund 100 Einwohner. Einige hätten mittlerweile Unterkunft außerhalb bei Familienangehörigen gefunden, so Reismüller.

Am Mittwoch soll wieder eine Lagebesprechung bezüglich der Straßensperre auf der L223 stattfinden.

Hardegg abgeschnitten

Insgesamt sind in Hardegg (NÖ) 60 Familien von der Außenwelt abgeschnitten. Sie haben weder Wasser, noch Strom. Die Feurewehr bemüht sich, an die Familien heranzukommen.

 

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