Österreich erhöht Vorkehrungen gegen Terror bis 9. J...

Bild: Helmut Graf

Nach dem Terroranschlag von Berlin hat Österreich die Sicherheitsvorkehrungen im eigenen Land erhöht. Zwar gibt es in Österreich nicht das System der Terrorwarnstufen, die "verstärkte Alarmbereitschaft" bei Exekutive, Cobra und Flughafenpolizei ist aber mit einer Anhebung der Terrorwarnstufe in anderen Ländern vergleichbar. Die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen gelten bis zum 9. Jänner.

Nach hat Österreich die Sicherheitsvorkehrungen im eigenen Land erhöht. Zwar gibt es in Österreich nicht das System der Terrorwarnstufen, die "verstärkte Alarmbereitschaft" bei Exekutive, Cobra und Flughafenpolizei ist aber mit einer Anhebung der Terrorwarnstufe in anderen Ländern vergleichbar. Die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen gelten bis zum 9. Jänner.

Bisher kann Innenminister Wolfgang Sobotka nicht bestätigen, dass der Tatverdächtige von Berlin in irgendeinem Zusammenhang - etwa durch die Einreise - mit Österreich steht. Auch wenn es bisher keine Hinweise auf konkrete Bedrohungen in Österreich gibt, wurden die Behörden in "verstärkte Alarmbereitschaft" versetzt. Außerdem wird das Gespräch mit Veranstaltern von großen Festen und Märkten gesucht, um Sicherheitskonzepte zu überprüfen.

Einen "hundertprozentigen Schutz" kann aber niemand garantieren. Sobotka rief aber die Bevölkerung auf, ihre Lebenshaltung und Gebräuche nicht durch den Terror einzuschränken. Silvesterfeiern und Weihnachtsmärkte sollten zwar "mit großer Sorgfalt", aber dennoch besucht werden. Sobotka sieht aber auch die islamische Religionsgemeinschaft in Österreich gefordert: "Es darf nicht sein, dass eine Religion in die Geiselhaft von Verbrechern genommen wird."

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