Österreich hatte zwar einige Filme im Rennen, bei den Hauptpreisen gingen wir allerdings leer aus. Dafür räumten zwei Austro-Regisseure ab. Der große Sieger bei der 64. Berlinale war der chinesische Krimi "Bai Ri Yan Huo" (Schwarze Kohle, dünnes Eis) von Yinan Diao. Auch die goldenen Bären für den besten Schauspieler und die beste Schauspielerin gingen nach Asien.
, bei den Hauptpreisen gingen wir allerdings leer aus. Dafür räumten zwei Austro-Regisseure ab. Der große Sieger bei der 64. Berlinale war der chinesische Krimi "Bai Ri Yan Huo" ("Schwarze Kohle, dünnes Eis") von Yinan Diao. Auch die goldenen Bären für den besten Schauspieler und die beste Schauspielerin gingen nach Asien.
Bester Darsteller wurde Liao Fan. Fan spielt im Gewinner-Film "Ban Ri Yan Huo" mit. Beste Schauspielerin wurde die Japanerin Haru Kuroki. Sie spielt im Drama "Chiisai Ouchi" ("Das kleine Haus") ein Dienstmädchen.
Bekannte Gesichter sah man erst bei der Verleihung des Regie-Bären. Die US-Regisseure erhielten den Regiepreis bzw. den Jurypreis des Festivals.
Österreich ohne Preis, ein Bär für Deutschland
ging leer aus. Auch das Gastgeberland Deutschland bekam nur einen Bären, nämlich einen silbernen. Dietrich und Anna Brüggemann sahnten für "Kreuzweg" als Drehbuch-Autoren ab.
Zwei Austro-Regisseure räumten Nebenpreise ab
Auch wenn die österreichischen Hoffnungsträger im Hauptwettbewerb ohne Auszeichnung blieben, dürfen sich zumindest zwei heimische Regisseure über Auszeichnungen im Rahmen der 64. Berlinale freuen: Hubert Sauper erhielt am Samstag den Friedensfilmpreis für seine Doku "We Come as Friends" zugesprochen, Johannes Holzhausen schon am Freitag den Caligari-Filmpreis für die Doku "Das große Museum".
Der französische Altmeister Alain Resnais wurde mit dem Alfred-Bauer-Preis prämiert, der Kameramann des chinesischen Films "Tui Na", Zeng Jian, erhielt den Preis für eine besondere künstlerische Leistung.
Die Auszeichnungen im Überblick
GOLDENER BÄR:
"Bai Ri Yan Huo" (Schwarze Kohle, dünnes Eis) von Yinan Diao (China)
SILBERNER BÄR, GROSSER PREIS DER JURY:
"Grand Budapest Hotel" von Wes Anderson (USA)
SILBERNER BÄR FÜR DIE BESTE REGIE:
Richard Linklater für "Boyhood" (USA)
SILBERNER BÄR FÜR DIE BESTE DARSTELLERIN:
Haru Kuroki in "Chiisai Ouchi" (Das kleine Haus) von Yoji Yamada (Japan)
SILBERNER BÄR FÜR DEN BESTEN DARSTELLER:
Fan Liao in "Bai Ri Yan Huo" (Schwarze Kohle, dünnes Eis) von Yinan Diao (China)
SILBERNER BÄR FÜR HERAUSRAGENDE KÜNSTLERISCHE LEISTUNG:
Jian Zeng - Kamera in "Tui Na" (Blinde Massage) von Ye Lou
SILBERNER BÄR FÜR DAS BESTE DREHBUCH:
Anna und Dietrich Brüggemann (Deutschland) für "Kreuzweg"
ALFRED-BAUER-PREIS:
"Aimer, boire et chanter" (Lieben, Trinken und Singen) von Alain Resnais (Frankreich)
GOLDENER BÄR FÜR DEN BESTEN KURZFILM:
"Tant qu'il nous reste des fusils à pompe" (Solange uns Pumpguns bleiben) von Caroline Poggi und Jonathan Vinel
SILBERNER BÄR FÜR DEN BESTEN KURZFILM:
"Laborat" von Guillaume Cailleau
BESTER ERSTLINGSFILM:
"Güeros" von Alonso Ruizpalacios
APA/red.