Österreich schickt 2 Mio. Euro in den Nahen Osten

Am Mittwoch hat die Bundesregierung neue Hilfsgelder auf den Weg gebracht. Sie gehen nach Jordanien, Libanon und in den Jemen.
Die Übergangsregierung hat im Ministerrat die Auszahlung humanitärer Mittel in Höhe von insgesamt 2 Millionen Euro beschlossen.

Jeweils eine halbe Million Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds sollen nach Jordanien und in den Libanon fließen, wo sich die humanitäre Lage aufgrund des Syrien-Konflikts und des Zustroms syrischer Flüchtlinge weiter zuspitzt.

In beiden Ländern werden die Mittel dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) für Hilfsaktivitäten zugunsten syrischer Flüchtlinge zur Verfügung gestellt. In Jordanien soll der Großteil der Mittel für die Rehabilitation von Minenopfern des Syrienkonflikts verwendet werden.

CommentCreated with Sketch.14 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Million für UNICEF

"Österreich unterstützt im Sinne seiner humanitären Tradition die internationalen Anstrengungen, um effektive humanitäre Hilfe in den Aufnahmeländern und eine bessere Versorgung syrischer Flüchtlinge in der Region sicherzustellen", so Außenminister Alexander Schallenberg in einer Aussendung.

Eine weitere Million Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds ist für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) zur Linderung der humanitären Katastrophe im Jemen vorgesehen. "Österreich setzt sein humanitäres Engagement konsequent fort", so Außenminister Schallenberg. Mit den UNICEF zur Verfügung gestellten Mitteln soll Kindern im Jemen Zugang zu Gesundheitsvorsorge, Schulbildung und psychologischer Unterstützung ermöglicht werden.

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