Österreich und die Welt

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Österreich ist keine Insel. Auch das Weltgeschehen wirkt sich auf unsere Wirtschaft aus.

Neben dem Kampf um Ideen wird 2012 auch vom Kampf um die Macht geprägt werden. Im kommenden Jahr werden wahrscheinlich viele neue Führungsfiguren die Geschicke der Welt bestimmen. Barack Obama und Nicolas Sarkozy müssen sich Wahlen stellen, auch in Russland und China wird gewählt, ebenso in Mexiko, Venezuela, Ägypten, Kenia und Taiwan. Es geht um viel .

Im Westen wird es eine kraftvolle Rückkehr zu echter Politik geben: Es gilt, Defizite zu senken und schwierige Entscheidungen zu treffen, anstatt "die Früchte des Wachstums zu verteilen". Der Kampf um Ideen plus Macht könnte sich als reinigend erweisen. Er könnte westliche Länder zwingen, ineffiziente Strukturen zu reformieren sowie Produkt- und Arbeitsmärkte zu liberalisieren und damit ein Wachstum auslösen.

Der Kampf könnte aber auch unschön werden. Denn wirtschaftliche Herausforderungen werden selten chaosfrei hingenommen. Militarismus, Fremdenfeindlichkeit und Protektionismus bleiben verführerische Optionen für jeden Politiker, der unter Druck steht. So könnte das Superwahljahr weltweit ein bewegtes werden.

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