Wirtschaft

Österreicher fürchten Rausch bei X-Mas-Feier

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:15

Die Österreicher fürchten sich vor zu viel Alkoholkonsum mit unabsehbaren Folgen bei Firmenweihnachtsfeiern. Auch die berühmten "peinlichen Momente" wie beschämende Fotos im Internet und unangebrachte Reden, Sprüche und Witze ängstigen rund 500 von "GfK Austria" befragte Personen.

Die Österreicher fürchten sich vor zu viel Alkoholkonsum mit unabsehbaren Folgen bei Firmenweihnachtsfeiern. Auch die berühmten "peinlichen Momente" wie beschämende Fotos im Internet und unangebrachte Reden, Sprüche und Witze ängstigen rund 500 von "GfK Austria" befragte Personen.

Mehr als die Hälfte der Österreicher begeht laut der Umfrage eine Firmenweihnachtsfeier, jeder zweite freut sich darauf. Die Furcht vor unpassenden Aktionen ist im Jahresvergleich laut GfK Sozial- und Organisationsforschung sogar gestiegen.
Junge schämen sich für Tupperware

Für Befragte unter 30 Jahren ist es unverständlich, wie man Essen in Tupperware oder Alufolie mit nach Hause nehmen kann, allerdings sehen sie das "eine oder andere Gläschen zu viel" aber weniger schlimm als ältere Befragte. Personen über 45 Jahren erteilen einer Verbrüderung mit dem Chef eine Absage, zudem finden sie einen Flirt mit Kollegen eher unangebracht, als alle andere Altersgruppen.
Frauen fürchten Fotos, Männer unangebrachte Gespräche

Der Fauxpas Nummer 1 - der ungezügelte Alkoholkonsum - ist für die Altersgruppe zwischen 30 und 45 Jahren am unverzeihlichsten, diese Personen fürchten sich auch am stärksten vor peinlichen Fotos im Internet. Besonders Frauen fürchten um das Bild, das sie selbst bei der Feier abgeben können.
Für sie sind unangebrachte Fotos, unangemessene Kleidung oder zu viel Alkohol eher ein Schreckensszenario als für die männlichen Kollegen. Diese finden es hingegen eher unangebracht, auf der Weihnachtsfeier um eine Gehaltserhöhung zu bitten oder gar zu kündigen. Allen gemeinsam ist die Furcht vor peinlichen Reden, Sprüchen und Witzen, dies war die dritthäufigste Nennung überhaupt.

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