Österreicher geben 180 Euro für Bio-Kost aus

 Gertraud Grabmann, Obfrau von Bio Austria, Michael Blass, Geschäftsführer der AMA-Marketing und Barbara Köcher-Schulz, AMA-Bio-Marketing.
Gertraud Grabmann, Obfrau von Bio Austria, Michael Blass, Geschäftsführer der AMA-Marketing und Barbara Köcher-Schulz, AMA-Bio-Marketing.Bild: AMA
Rund 180 Euro gaben österreichische Haushalte im Schnitt 2016 für Bio-Lebensmittel aus. Der Anteil der Bio-Nahrung steigt kontinuierlich an.

Die Nachfrage nach Bio-Kost ist hoch und steigt weiter, ergab eine Studie von Agrar Markt Austria (AMA) und Bio Austria. Im Vorjahr wurden Bio-Lebensmittel um insgesamt rund 1,6 Mrd. Euro gekauft, das entspricht einem Plus von 23 Prozent gegenüber 2014.

Ältere Familien sowie junge Familien mit Kindern geben am meisten für Bio-Produkte aus. Stärkstes Kaufmotiv für Bio-Nahrungsmitteln ist die österreichische Herkunft. Denn Österreich ist nach wie vor Spitzenreiter im Bereich der biologischen Landwirtschaft innerhalb der EU, betonte Bio Austria-Obfrau Gertraud Grabmann am Montag in Wien.

Die Warengruppen Eier und Milch verzeichnen den höchsten Bioanteil, gefolgt von Gemüse und Erdäpfel. Ebenfalls über dem Durchschnitt liegt der Anteil der Bioware bei Joghurt, Butter und Obst. Unterdurchschnittlich fällt der Bioanteil bei Fleisch und Geflügel sowie bei Wurst und Schinken aus.

Neue Bio-Kampagne der AMA

Vor wenigen Tagen startete die neue Biokampagne der AMA. "Wir thematisieren damit die größtmögliche Natürlichkeit von Biolebensmitteln. Die Plakat- und Anzeigenkampagne wird durch intensive Online-Maßnahmen begleitet. Auf der Website www.bioinfo.at erfahren besonders interessierte Konsumenten weiterführende Details zur Bioproduktion", erklärt Barbara Köcher-Schulz vom AMA-Biomarketing.

Im Schnitt sind 2016 pro Tag fünf Betriebe neu in die Bio-Landwirtschaft eingestiegen. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr in Österreich 21.820 Bio-Betriebe. Das entspricht einem Anteil von 19 Prozent an allen landwirtschaftlichen Betrieben. Mit dem Anstieg der Betriebe wächst auch die biologisch bewirtschaftete landwirtschaftliche Nutzfläche konstant: 571.585 Hektar wurden 2016 biologisch bewirtschaftet, was einem Anteil von 22 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche entspricht. (GP)

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