Österreicher haben noch 8 Milliarden Schilling zuhause

Bild: keine Quellenangabe

Jedes Jahr macht die Österreichische Nationalbank (OeNB) eine Euro-Bus-Info-Tour, bei der Menschen ihre alten Schilling-Scheine in Euro umtauschen können. Das ist auch gut so, denn noch immer horten die Österreicher rund 8 Milliarden Schilling in alter Währung zuhause.

Der gute alte Schilling hat mit 1. März 2002 seinen Status als gesetzliches Zahlungsmittel verloren. Seit mittlerweile 14,5 Jahren zahlt man in Österreich schon mit dem Euro. Und trotzdem finden sich in heimischen Schubladen noch immer über 8 Milliarden Schilling, wie die OeNB am Mittwoch mitteilte.

Das sind immerhin 581,38 Millionen Euro. Wer unverhofft einen größeren Betrag findet und eintauschen möchte, hat dazu unbegrenzt die Möglichkeit. Vorausgesetzt es handelt sich um Banknoten der letzten Schillingserie.

Vom Umtausch ausgeschlossen sind Banknoten, die schon vor der Einführung des Euro eingezogen wurden. Davon sind zwei Banknoten betroffen: Der 500-Schilling-Schein mit Otto Wagner und der 1.000er mit Erwin Schrödinger drauf. Diese beiden kann man nur noch bis 20. April 2018 eintauschen.

Dass viele Menschen gerne diese Gelegenheit nutzen, zeigt die Umtausch-Statistik des Euro-Busses, mit dem die OeNB von 22. Juli bis 20. September unterwegs war. 7.660 Personen wechselten immerhin 12,425 Millionen Schilling in Euro um.

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