Welt

Österreicher in Venezuela erschossen

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:02

Wie erst jetzt bekannt wurde, starb bereits in der Nacht zum 6. Februar der Wahl-Venezolaner Wilmar Kuno P. bei einem Schusswechsel in seinem Haus. Zwei Männer waren in das Anwesen des 73-Jährigen eingedrungen. Die Tochter wurde schwer verletzt. Einer der beiden Angreifer wurde tödlich getroffen.

Wie erst jetzt bekannt wurde, starb bereits in der Nacht am 6. Februar der Wahl-Venezolaner Wilmar Kuno P. bei einem Schusswechsel in seinem Haus. Zwei Männer waren in das Anwesen des 73-Jährigen eingedrungen. Die Tochter wurde schwer verletzt. Einer der beiden Angreifer wurde tödlich getroffen, der andere ist noch auf der Flucht.

Die Bluttat ereignete sich im Haus des ausgewanderten Vorarlbergers in San Joaquin etwa 100 Kilometer südlich der Hauptstadt Caracas. Die Tochter war gegen 23:30 Uhr nach Hause gekommen. Als sie das Garagentor öffnete, wurde sie von zwei bewaffneten Männern gepackt, wie "" berichtet. Sie begann zu schreien, wovon ihr Vater wach wurde. Wilmar Kuno P. griff zu seiner Pistole und stellte sich ans Fenster. 

Dann tauchte ein Angreifer in seinem Schlafzimmer auf. Bei dem Schusswechsel erlitten sowohl der Eindringling als auch Kuno P. tödliche Verletzungen. Der Täter feuerte auch noch auf die Frau des Österreichers, die Kugel verfehlte ihr Ziel.

Der andere Eindringling schoss auf die Tochter, bevor er flüchtete. Die junge Frau wurde in den Bauch getroffen. Angehörige und Freunde brachten sie in ein rund 30 Kilometer entferntes Spital in der Stadt Valencia. Nach einer Notoperation ist sie mittlerweile außer Lebensgefahr. Der flüchtige Täter konnte noch nicht gefasst werden.

Kuno P. arbeitete bis 2011 als Standortleiter des Alpla-Werks. Nach 41 Arbeitsjahren ging er mit 69 Jahren in Pension. In Venezuela hatte er auch sein privates Glück gefunden. In der Firma lernte der Bregenzer seine zweite Frau kennen, mit der er eine Familie gründete und drei Kinder großzog.

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