In einer McDonalds Filiale in München ist am Mittwoch ein Mann aus Österreich überwältigt worden, der andere Gäste des Fastfood-Lokals mit einer Waffe bedroht hatte. Mysteriös ist dabei die Rolle des Fahrers einer schwarzen Limousine. Die Polizei sucht Zeugen. Wer kann helfen?
In einer McDonald's-Filiale in München ist am Mittwoch ein Mann aus Österreich überwältigt worden, der andere Gäste des Fastfood-Lokals mit einer Waffe bedroht hatte.
Gegen 12 Uhr ging am Mittwoch bei der Münchner Polizei der Notruf ein. Ein Mann solle mit einer Pistole bewaffnet mehrere Personen im McDonald's in der Schwanthalerstraße der bayerischen Hauptstadt bedrohen.
Die Polizisten rückten sofort aus und konnten den 56 Jahren alten Österreicher überwältigen. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei der Waffe um eine Soft-Air-Gun handelte.
Im Streit hatte der 56-Jährige einen 54 Jahre alten Mann aus Bulgarien in dem Schnell-Restaurant bedroht. Auch ein Messer zückte der aggressive Österreicher, der offenbar unter psychischen Problemen leidet. Er ging von einer nicht nachzuvollziehenden Bedrohung durch andere Gäste aus.
Wie die "Bild Zeitung" berichtet, gerieten die McDonald's-Kunden in Panik, da sofort Erinnerungen an den Amoklauf im Olympia-Einkaufszentrum wach wurden. Viele liefen in Panik auf die Straße.
Was machte Limousine vor der Filiale?
Mysteriös bleibt indes, welche Rolle der Fahrer eine Limousine spielen soll, der nach dem Streit mit überhöhter Geschwindigkeit vom McDonald's losgefahren ist. Die Polizei bitte um Mithilfe:
Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können (insbesondere zwei junge Frauen, die im Schnellrestaurant vom Täter angeschrien wurden), werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 0043 89/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.