Österreicher sollen sich 220 Mio. ersparen

Bild: AFP

Nahrungsmittel im Wert von 1,1 Milliarden  werden in Österreich pro Jahr weggeworfen. Mit einem Maßnahmenpaket, das ab sofort erarbeitet wird, wollen Wirtschaft und Lebensministerium die sinnlose Verschwendung bis 2016 um 20 % eindämmen.

Es wird nachgedacht! Seit dieser Woche beraten 150 Experten aus Industrie, Handel, Gastronomie sowie NGOs, Konsumentenvertreter und Abfallwirtschaft auf Einladung von Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich über Maßnahmen gegen die Lebensmittel-Vernichtung. Der Katalog soll bis Ende März vorliegen. Ziel sei es, so Berlakovich, den Schaden bis 2016 um 20 % zu reduzieren.

60 pro Jahr

Ein wichtiger Punkt dürfte der Verzicht auf Multipacks bei leicht verderblichen Waren sein. Mit im Boot sind etwa Rewe, Spar, Anker, LGV-Frischgemüse, Ströck, Wiener Tafel, Schirnhofer, Ölz sowie der Unilever-Konzern. Greifen die Maßnahmen, wird sich das für Konsumenten auszahlen. Immerhin bleiben damit jedem Haushalt pro Jahr 60  zusätzlich im Börsel – in Summe 220 Millionen . Am häufigsten landen übrigens Brot, Süß- und Backwaren (28 %), Obst und Gemüse (27 %) sowie Milchprodukte und Eier (12 %) im Müll.

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