Das österreichische Startup Diagnosia schickt sich an, die Medikamentensuche im Internet zu revolutionieren: Mit Diagnosia.com wurde das erste umfassende Medikamenten-Portal in Europa auf die Beine gestellt. Dort sind nationale und internationale Beipackzettel und Fachinformationen für Ärzte kostenlos abrufbar.
Jeder dritte Internetnutzer sucht online nach Medikamenten, erklärt Lukas Zinnagl, Mediziner und u.a. Gründer von Österreichs "Facebook für Ärzte" Doctrs.com. Bislang würden die Hilfesuchenden allerdings nur auf intransparente und schlechte Informationen stoßen.
Staatliche QuellenDas soll sich mit Diagnosia.com ändern: Digitale Beipackzettel sind kostenlos und mehrsprachig abrufbar und können ausgedruckt und gespeichert werden. Die stets aktuellen Inhalte stammen ausschließlich von staatlichen Quellen und der europäischen Gesundheitsbehörde (EMA).
Momentan stehen die Arzneimittel-Funktionen neben Deutsch auch auf Englisch, Französisch und Spanisch zur Verfügung - bis zum Ende des Jahres soll das Angebot des Portals, das von fünf jungen Österreichern ins Leben gerufen wurde, auf 22 Sprachen anwachsen.