Österreicher waren bei Anschlag im Istanbul-Club

Am Montagvormittag hat sich die Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS) zum Anschlag in Istanbul bekannt. Zeitgleich wurde bekannt, dass sich zwei Bayern unter den 39 Todesopfern im Club "Reina" befinden. Die Angehörigen sollen bereits auf dem Weg in die Türkei sein, bestätigte die Polizei Oberbayern gegenüber dem "Bayrischen Rundfunk". Und: Auch Österreicher waren in der Nacht am Tatort. Acht verdächtige wurden nach dem Anschlag verhaftet.

Am Montagvormittag hat sich die Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS) befinden. Die Angehörigen sollen bereits auf dem Weg in die Türkei sein, bestätigte die Polizei Oberbayern gegenüber dem "Bayrischen Rundfunk". Und: Auch Österreicher waren in der Nacht am Tatort. Acht verdächtige wurden nach dem Anschlag verhaftet.

Bei einem deutschen Todesopfer soll es sich um einen 26-jährigen Mann aus dem Kreis Landsberg am Lech in Bayern handeln, beim zweiten Deutschen gab es bisher keine weiteren Details. Damit soll bis auf einen Toten die Identität aller Opfer bekannt sein. Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) erklärte gegenüber "Ö1", dass zwar Österreicher bei dem Schussattentat im Club anwesend waren, sie aber unverletzt entkommen konnten. Sie seien mittlerweile bereits nach Österreich zurückgekehrt. .

Identifiziert wurden mittlerweile 38 Todesopfer: Elf Türken sowie Touristen aus Saudi-Arabien, dem Libanon, dem Irak, aus Tunesien, Marokko, Indien, Jordanien, Kuwait, Kanada, Israel und Russland. Der IS gab bekannt, dass der Attentäter "ein heldenhafter Soldat des Kalifats" gewesen sei, der an einem Ort zugeschlagen habe, "an dem Christen ihren abtrünnigen Feiertag begehen". Die Zeitung "Hürriyet" berichtete, dass es sich beim flüchtigen Attentäter um einen Mann aus Kirgisistan oder Usbekistan handle.

Der Angreifer soll in nur sieben Minuten rund 180 Schüsse abgegeben haben. Dann wird vermutet, dass er seine Waffe im Club liegenließ und sich unter die Flüchtenden mischte. Nach ihm wird landesweit gefahndet. mit ganz anderer Kleidung zeigten als Fotos, wie er im Club um sich schießt. Die türkischen Behörden sprachen aber von einem Einzeltäter. 

Montagnachmittag meldeten die Behörden die Festnahmen von acht Verdächtigen. Weitere Details wurden auch hier nicht genannt. Der Schütze soll jedenfalls noch auf der Flucht sein, nach ihm werde weiter gefahndet.

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