Österreicher wollen 400 Euro mehr

Mehr Netto vom Brutto verspricht uns die Koalition. Doch wie zufrieden sind die Österreicher mit ihrem Nettoeinkommen? Wie hoch sollte die Steuersenkung ausfallen, damit man sich entlastet fühlt? Eine Unique-Research-Umfrage für "Heute" liefert Antworten.

Mehr Netto vom Brutto verspricht uns die Koalition. Doch wie zufrieden sind die Österreicher mit ihrem Nettoeinkommen? Wie hoch sollte die Steuersenkung ausfallen, damit man sich entlastet fühlt? Eine Unique-Research-Umfrage für "Heute" liefert Antworten.

500 Österreicher wurden befragt, das Ergebnis ist überraschend: 22 Prozent sind mit ihrem Monatseinkommen sehr zufrieden, 29 Prozent eher. 23 Prozent bezeichnen sich als weniger, nur 14 Prozent als gar nicht zufrieden. Alle, die nicht "sehr zufrieden" sind, geben VP-Chef Mitterlehner und Finanzminister Schelling vor der Präsentation der    die Botschaft mit: Es muss mehr im Börsel bleiben.

Beim Wunscheinkommen dieser 66 Prozent liegt der Median (50 Prozent darüber, 50 Prozent darunter) bei 2.000 Euro. Tatsächlich beträgt das Medianeinkommen 1.600 Prozent. Heißt: Es sollten 400 Euro mehr im Monat sein. "Hier klafft eine große Differenz zwischen Wunsch und Wirklichkeit, das kann die Politik bei einer Steuerreform nie leisten", so Peter Hajek von Unique Research. "Aber: Ziel müssten im Mittel mindestens 100 Euro netto sein. Alles andere würden die Menschen nicht akzeptieren."

(enu, bob)

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