Die Bankangestellten in Österreich gehen auf die Barrikaden. Sie fordern eine Gehaltserhöhung für Angestellte und Manager. In mehreren Landeshauptstädten gibt es Protestmärsche, in Wien wird es Betriebsversammlungen an öffentlichen Plätzen. Die Filialen bleiben allerdings offen.
Die Bankangestellten in Österreich gehen auf die Barrikaden. Sie fordern eine Gehaltserhöhung für Angestellte. In mehreren Landeshauptstädten gibt es Protestmärsche, in Wien wird es Betriebsversammlungen an öffentlichen Plätzen. Die Filialen bleiben allerdings offen.
Nach drei erfolglosen Verhandlungsrunden zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebervertretern gehen die Bankangestellten nun auf die Straße. Die Gewerkschaft fordert 1,6 Prozent mehr Lohn auf Kollektivverträge. Die Krise sei vorbei, die Angestellten hätten den Sparkurs lange genug mitgetragen, sagt die Gewerkschaft.
Die Arbeitgebervertreter sehen das anders. Gerade Gehaltskosten seien ein Problem bei geringen Gewinnen. Eine Gehaltserhöhung von 1,6 Prozent sei deshalb "illusorisch". Als Reaktion auf den Verhandlungsstillstand gehen die Angestellte nun auf die Straße um ihren Forderungen Gehör zu verschaffen.
Auch für Manager, deren Gehälter sich nicht nach Kollektivverträgen richten, soll es mehr Geld geben.
Die Kunden sollen von dem Streik aber nichts mitbekommen. Die Filialen bleiben geöffnet, die Schalter den ganzen Tag über besetzt. Eventuell kann es aber zu längeren Wartezeiten kommen.