2012 trug Österreich mit 1,09 Milliarden Euro erstmals mehr als eine Milliarde netto zum EU-Budget bei. Das belegt ein Bericht des Rechnungshofs in Wien.
Konkret wurden in dem Jahr 2,94 Milliarden überwiesen. Nur 1,86 Milliarden kamen in Form von Förderungen wieder retour. Was die Auswertung noch zeigt: Gegenüber 2011 stieg Österreichs Nettobeitrag schlagartig um 34 Prozent.
Hauptgrund war eine Erhöhung des EU-Budgets um 7 Prozent auf fast 140 Milliarden. Größte Nettoempfänger waren 2012 übrigens Polen (12 Mrd.), gefolgt von Portugal (5 Mrd.), Griechenland (4,5 Mrd.), Spanien (4 Mrd.) und Ungarn (3,3 Mrd.). Die größten Nettobeiträge leisteten damals Deutschland (12 Mrd.), Frankreich (8,3 Mrd.) sowie Großbritannien (7,4 Mrd.).