Wer hier parkt, muss tief in die Tasche greifen: Für das Parken auf einem Privatplatz im Klagenfurter Stadtteil Viktring (Ktn.) wurden mehr als 200 Autofahrer zur Kasse gebeten.
Während die Lenker rasch Erledigungen bei der nahen Sparkasse oder Post machten, fotografierten die Besitzer des Abstellplatzes die Kennzeichen der Falschparker. Wenige Tage später flatterte bei sämtlichen Parksündern ein Anwaltsbrief ins Haus: Für "rechtswidriges Parken auf einem unmissverständlich als nicht öffentlich gekennzeichnetem Parkplatz" wurden sogar für eine Minute 248,12 Euro in Rechnung gestellt.
Je 50 Euro wanderten als Schadenersatz auf das Konto der Eigentümer. Deren Anwalt Axel Seebacher verteidigt die drakonische Bestrafung: "Die Leute müssen einsehen, dass fremdes Eigentum tabu ist."