So offen hört man Otto Jaus selten. Im Podcast "PapaMia?!" spricht der Musiker und Kabarettist nicht nur über das große Glück, Vater zu sein, sondern auch über die Überforderung, die ihn anfangs völlig überrollt hat.
Jaus ist für viele der Mann für Schmäh, Musik und volle Hallen. Doch im Gespräch mit Podcast-Host Bernhard Vosicky zeigt sich die eine Hälfte von Pizzera & Jaus von einer ungewohnt nachdenklichen Seite. Nachdem er bereits emotional über den Moment der Geburt gesprochen hatte, geht es nun um eine Frage, die tief sitzt: Erzeuger oder Vater?
Jaus stellt sie sich im Podcast selbst und beantwortet sie schonungslos ehrlich. "Ich glaube, ich war in erster Linie einmal Erzeuger. Ich war kein Vater. Ich war heillos überfordert, ich war so derartig überfordert", sagt er offen.
Ein Satz, der hängen bleibt. Denn Jaus beschreibt damit ein Gefühl, über das viele Eltern zwar kennen, aber nur wenige aussprechen. Der Wunsch nach einem Kind war bei ihm immer da. Die Realität danach traf ihn trotzdem mit voller Wucht.
"Ich wollte immer Kinder haben und dann hatte ich dieses Kind und habe nicht gewusst, wie ich das machen soll", gesteht der Entertainer.