"Override: Mech City Brawl": Roboter-Prügelei

Ohne große Story kommt "Override: Mech City Brawl" jetzt auch auf der Switch daher. Dank vieler Anpassungsmöglichkeiten punktet der Titel trotzdem.
Ein Spiel, wie ein "Godzilla"-Film: Riesige Roboter und Monster prügelten sich in "Override: Mech City Brawl" schon Ende 2018 auf PC, Playstation 4 und Xbox One. Nun ist auch eine Version für die Nintendo Switch erhältlich. Geändert hat sich nicht viel, das grafisch eher einfache Mech-Spektakel macht aber besonders auf dem kleineren Switch-Bildschirm eine gute Figur.

Am Spielprinzip hat sich auch auf der Switch nichts geändert. Zur Story gibt es wenig Worte zu verlieren, das Ziel des Spiels ist klar: Mit einer gewaltigen Kampfmaschine soll alles platt gemacht werden, was sich einem in den Weg stellt. Auf Konsole und PC sah das noch grafisch etwas bescheiden aus, auf Switch sind aber die Mechs und Umgebungen deutlich schöner anzusehen, wenngleich sie etwas klobig bleiben.

Klasse ist, dass selbst die Umgebung zu Bruch geht, wenn sich die Riesenteile richtig verprügeln. Strauchelt oder stürzt ein Gegner nach einem heftigen Schlag, kann er dabei auch gleich ein ganzes Hochhaus einreißen. Leider haben zerstörte Umgebungen umgekehrt keinerlei Auswirkungen auf Bewegungen oder Zustand der Mechs. Eine Singleplayer-Kampagne gibt es zudem zwar, die Missionen bestehen aber meist aus einer Aufgabe: Den Feind in einem spektakulären Kampf zu besiegen.

Jeder Roboterteil steuert sich einzeln

"Override: Mech City Brawl" steuert sich einfach, das Gameplay ist dennoch komplexer als gedacht. Das deshalb, weil sich jeder Arm und jedes Bein eines Mechs einzeln steuern lässt. Das bringt auch etwas Strategie ins Spiel. Holt ein Gegner zu einem mächtigen Schlag aus, kann man ihn etwa mit einem schnellen Druck auf die Taste für einen Raketenabschuss aus dem Arm stoppen.

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CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Hat man dagegen ein kleines Zeitfenster, versucht man mit der Riesenmaschine abzuheben und mit einem Tritt den Feind zu Boden zu schmettern. Das eröffnet die Möglichkeit, gleich weitere Angriffe nachzulegen, während sich der Feind zu erholen versucht. Neben Schlägen, Flügen, Sprüngen und Tritten liegen immer auch allerlei Waffen in der Welt herum, die aufgehoben und eingesetzt werden können.

Gute Auswahl an Kampfmaschinen

Auch verschiedene Kampfroboter ermöglichen verschiedene Spielstile. Während kleinere, schwach gepanzerte Mechs dem Gegner ausweichen und aus dem Hinterhalt zuschlagen können, stecken große Roboter mehr ein und teilen stärker aus, sind aber beim Tempo im Nachteil. Zudem besitzt jeder Mech eine durchschlagende Spezialfähigkeit, die ausprobiert werden möchte.

Dass alle der 16 Mechs im 3D-Brawler mal genutzt werden, dafür sorgen verschiedene Modi im Game. Neben der Einzelspielerkampagne gibt es zahlreiche Koop- und Online-Modi, die richtig Spaß machen. Der Spieler kann sich von einem Freund Verstärkung in der Kampagne holen, eins gegen eins antreten oder zu viert zusammen arbeiten oder sich gegenseitig verprügeln. Unser Highlight: Der Party-Koop. Hier steuern zwei bis vier Spieler einen einzigen Mech, jeder Spieler übernimmt ein anderes Gliedmaß des Kampfroboters. Ein herrlich chaotischer Spaß.

Roboter-Prügelei, die man spielen muss

Wem das Gefühl, in einem riesigen Mech zu sitzen und Städte wie Tokio und San Francisco in Schutt und Asche zu legen wichtiger ist als Hochglanz-Grafik, der ist bei "Override: Mech City Brawl" auf der Nintendo Switch richtig. Das Abenteuer, das grafisch nicht ganz so anspruchsvoll ist, sollte man aber jedenfalls im Online-Modus zocken. Der übertrifft die Einzelspieler-Kampagne und die seichte Story bei weitem.



Zudem sollten Spieler Geduld mitbringen. Die Steuerung ist einfach, in Online-Matches merkt man aber schnell, wie viel Taktik der Titel benötigt, um gegen menschliche Spieler etwas ausrichten zu können. Timing und der Einsatz des jeweils passenden Roboter-Teils ist gefragt, um nicht zum metallenen Prügelknaben zu werden. Wer fleißig trainiert, wird bald die versteckten Spezialfähigkeiten der Mechs einsetzen können – und die sehen im Gegensatz zu der Umgebung auch extrem gut aus.

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