ÖVP fordert Ausbau der Öffi-Videoüberwachung

Bild: Linz AG

Nach der Prügelattacke auf einen 26-Jährigen am Linzer Bahnhof, die ihren Ausgang in einer Straßenbahn nahm, fordert die Linzer ÖVP mehr Videoüberwachung. Denn: Die Bim, in der der Streit begann, wird nicht überwacht, deshalb fehlen Bilder der Tatverdächtigen.

, die ihren Ausgang in einer Straßenbahn nahm, fordert die Linzer ÖVP mehr Videoüberwachung. Denn: Die Bim, in der der Streit begann, wird nicht überwacht, deshalb fehlen Bilder der Tatverdächtigen.
„Nur 17 Prozent der Linzer Öffis sind mit Kameras ausgestattet! Aktuelle Gewaltvorfälle zeigen, dass sich die halbherzige Überwachungs-Lösung nun rächt“, sagt ÖVP-Klubobmann Martin Hajart. Das heißt im Klartext: Nur 29 von 175 Linzer Öffis sind derzeit mit Kameras ausgestattet. Sämtliche Busse und die Pöstlingbergbahn sind nicht überwacht.

"Wir brauchen einen lückenlosen Ausbau der Videoüberwachung in öffentlichen Verkehrsmitteln! Das ist auch die SPÖ den Linzer Bürgern schuldig“, sagt Hajart. Seine Forderung: In zwei bis drei Jahren sollen alle Öffis in Linz mit Videoüberwachung ausgestattet sein.

Der Auslöser für die neuerliche Forderung nach mehr Kameras war die Prügelattacke auf einen Burschen (26) am Linzer Hauptbahnhof. Er war zuvor mit zwei Fahrgästen in der Straßenbahn in Streit geraten. Diese – offenbar zwei Asylwerber – riefen daraufhin mit ihren Handys Freunde an. 13 kamen zur Haltestelle am Hauptbahnhof. Zusammen mit den zwei anderen prügelten sie auf den Linzer ein. Also insgesamt 15 gegen einen.

Weil es keine Videoaufzeichnungen aus der Bim gibt, sucht die Polizei nun nach Zeugen. Die Bilder hätten die Polizeiarbeit erleichtert. "Es ist wirklich bedauerlich, dass es keine gibt", so Polizeisprecher David Furtner.

 

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