Nach wochenlangen Ermittlungen gelang es einem Ermittler der Polizeiinspektion Trillergasse in Wien, einen Bestellbetrug mit 159 Fakten zu klären und zwei Tatverdächtige auszuforschen. Die beiden serbischen Staatsangehörigen, 21 und 22 Jahre alt, sollen dabei einen Schaden von rund 21.000 Euro verursacht haben.
Der Bestellbetrug lief von Ende 20219 bis Mitte 2020. Die Vorgehensweise: Der männliche und die weibliche Tatverdächtige sollen im Internet Waren jeglicher Art bestellt und dabei falsche Namen und falsche Adressen angegeben haben. Wurden die Pakete verschickt, griffen sie auf die Versandverfolgung zu und sollen die Pakete umgeleitet oder "abgefangen" haben.
Die jeweiligen Rechnungen blieben unbezahlt und wurden anderen, unbeteiligten Personen angelastet. Nach akribischen Ermittlungen konnten die Tatverdächtigen schließlich ausgeforscht und zur Anzeige gebracht werden.