Bub von Kärntner Paar mit Brennnesseln gequält?

Das Paar geht von einer Intrige aus. (Symbolfoto)
Das Paar geht von einer Intrige aus. (Symbolfoto)Bild: ORF
Eine Mutter und ein Stiefvater mussten sich am Freitag am Landesgericht Klagenfurt verantworten. Der Prozess musste aber vertagt werden.
Mit Handykabeln und Gürteln soll ein Paar einen Buben (8) geschlagen haben. Auch mit Brennnesseln hätten sie ihn eingerieben. Bei dem Burschen handelt es sich um den Sohn einer 29-Jährigen. Sie hatte Kontakt zu einem Mann (28), mit dem sie bereits im Jahr 2016 in einer Beziehung war. Damals trennte sie sich jedoch von ihm. Der Grund: Er war ihr Gegenüber gewalttätig, würgte sie, trat sie und hielt ihr sogar eine Gaspistole an den Kopf. Es kam zu einer Haftstrafe gegen den 28-Jährigen.

Im Jahr 2018, als der Mann wieder aus dem Gefängnis kam, fingen die beiden erneut eine Beziehung an. Auch ihre Kinder nahm sie immer wieder zu den Treffen mit. Während der Zeit soll vor allem ihr Sohn misshandelt worden sein. Das gab der Achtjährige gegenüber Betreuern an.

Gutachten steht noch aus



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Vor Gericht gab die 29-Jährige am Freitag an, dass sie eine Intrige der Mutter des Kindsvaters vermutet. Die Ex-Schwiegermutter würde sie hassen und habe die Kinder deshalb manipuliert. Auch der 28-Jährige beteuert, den Buben niemals geschlagen zu haben. Er habe die Kinder sehr gerne gehabt. Er geht davon aus, dass das den Kindern eingeredet wurde.

Der Prozess musste vertagt werden, da noch ein kinderpsychologisches Gutachten erstellt werden muss. Außerdem sollen am nächsten Verhandlungstag Zeugen aussagen. Der Kindsvater, die Intensivbetreuerin der Familie und die zuständige Amtsärztin wurden geladen.

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