Paare kassierten 280.000 Euro an Sozialleistungen

Es geht um ein Schaden in der Höhe von nicht ganz 300.000 Euro.
Es geht um ein Schaden in der Höhe von nicht ganz 300.000 Euro.Bild: picturedesk.com - Symbolbild
In der Steiermark stehen zwei russische Ehepaare im Verdacht, unrechtmäßig Sozialleistungen in der Höhe mehrerer Hunderttausend Euro kassiert zu haben.
Fall von schwerem Sozialbetrug in der Steiermark. Umfangreiche Erhebungen führten zur Ausforschung und teilweisen Inhaftierung von vier Personen, die im Verdacht stehen, über die letzten Jahre unrechtmäßig Sozialleistungen in der Höhe von mehreren Hunderttausend Euro bezogen zu haben.

Ein in Graz wohnhaftes Ehepaar (beide 41 Jahre alt) steht im Verdacht, im Zeitraum von 2011 bis 2019 unrechtmäßig Sozialleistungen bezogen zu haben. Dadurch dürfte ein Schaden von rund 160.000 Euro entstanden sein. Beide Verdächtige wurden in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert.



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Ein weiteres in Graz wohnhaftes Ehepaar (49 und 41 Jahre alt) dürften im Zeitraum von 2012 bis 2017 ebenso unrechtmäßig Sozialleistungen bezogen haben. In diesem Fall beträgt der Schaden rund 120.000 Euro.

Die Verdächtigen haben es unterlassen, Änderungen wie etwa Wohnsitzwechsel, Zusatzeinkommen oder Auslandsreisen in ihre Herkunftsländer den zuständigen Behörden zu melden. Dadurch ist dem Sozialamt der Stadt Graz sowie dem Arbeitsmarktservice der angeführte Schaden entstanden.





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